Der Ruf der Fachhochschulausbildung ist gut – Oamk und Polamk genießen das beste Ansehen
T-Media untersuchte im Februar und März 2025 den Ruf der Fachhochschulen. Die besten Bewertungen erhielten die Fachhochschule Oulu (Oamk) und die Polizeihochschule (Polamk), wobei die Unterschiede im Ruf zwischen den einzelnen Hochschulen jedoch sehr gering sind.
Im Rahmen der Studie Reputation&Trust zu Fachhochschulen wurden sowohl das Ansehen aller finnischen Fachhochschulen als auch das allgemeine Ansehen der Fachhochschulausbildung untersucht. Insgesamt nahmen 4.850 Finnen an der Umfrage teil.

Die Bewertungen der Fachhochschulen liegen sehr nahe beieinander. Alle Fachhochschulen wurden mit mindestens „befriedigend“ bewertet.
„Die zehn am besten bewerteten Hochschulen liegen in ihren Punktedifferenzen innerhalb der Fehlermarge der Studie, das heißt, die Unterschiede sind gering und die Fachhochschulen werden als gleichwertig gut angesehen. Die Bewertungen
„Diese Gleichmäßigkeit spiegelt wider, dass die Fachhochschulen in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen wichtige Bildungsanbieter sind“, sagt Nina Laakso, Seniorberaterin bei T-Media.
„Bei der Gesamtbetrachtung ist jedoch zu beachten, dass sich die Fachhochschulen nicht wie die Universitäten profiliert, d. h. differenziert haben. Die Fachhochschulen hätten eine gute Gelegenheit, ihr Kompetenzprofil klarer zu gestalten und sich in ihrem Kernbereich stärker zu positionieren. Auf diese Weise könnten sich die Hochschulen besser voneinander abheben und ihre Stärken besser zur Geltung bringen.“
Die besten Reputationsbewertungen in der Studie erhielten die Fachhochschule Oulu sowie die Polizeihochschule, die beide mit 3,61 gut abschnitten. Reputation&Trust wird für jede Organisation ein Reputationswert auf einer Skala von 1 bis 5 berechnet.
„Diese Auszeichnung ist eine großartige Anerkennung für die langjährige Arbeit, die wir an der Oamk geleistet haben, um unsere Marke und unsere Wirkung zu stärken. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern – jede Begegnung im Alltag, jede Unterrichtssituation und jedes Kooperationsprojekt trägt zu dem Gesamtbild bei, auf dem unser Ruf beruht. Wir setzen unsere Arbeit mit Begeisterung und Demut fort. Ein guter Ruf ist kein Endpunkt, sondern ein Versprechen, das wir jeden Tag aufs Neue einlösen wollen“, freut sich Heidi Fagerholm, Rektorin der Fachhochschule Oulu.
Der Ruf der Fachhochschulausbildung bleibt auf einem guten Niveau
In der Studie wurde auch die allgemeine Meinung der Bevölkerung zur Fachhochschulausbildung untersucht. Fachhochschulen genießen in der Bevölkerung allgemein einen guten Ruf (3,62), auch wenn die allgemeine Bewertung gegenüber dem Vorjahr (3,68) leicht gesunken ist.

„Aus den Ergebnissen zur Reputation der Fachhochschulausbildung geht hervor, dass das allgemeine Ansehen der Fachhochschulen insgesamt gesunken ist. Unter anderem ist bei den Reputationswerten in den Bereichen Interaktion und Innovation, die in diesem Bildungsbereich eine zentrale Rolle spielen, im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang zu beobachten“, sagt Laakso.
Als der Bereich, in dem die Fachhochschulausbildung den besten Ruf genießt, gelten die Produkte und Dienstleistungen der Hochschulen (3,81). Im Gegensatz zu den anderen Reputationsbewertungen ist die Bewertung dieses Bereichs im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
So gehen wir vor
Ziel der Umfrage Reputation&Trust zu Fachhochschulen war es, den Ruf aller finnischen Fachhochschulen sowie den allgemeinen Ruf der Fachhochschulausbildung in der Bevölkerung zu ermitteln. Die Datenerhebung für die Studie erfolgte mittels eines elektronischen Fragebogens vom 26. Februar bis zum 26. März 2025.
Die Organisationen wurden Reputation&Trust von T-Media bewertet, bei dem sich der Reputationswert einer Organisation aus dem Durchschnittswert von acht verschiedenen Teilbereichen zusammensetzt. Die Teilbereiche sind Verwaltung, Finanzen, Führung, Innovationskraft, Interaktion, Produkte & Dienstleistungen, Arbeitsplatz und Verantwortung. In der Studie wurde eine fünfstufige Bewertungsskala (1–5) verwendet.
An der Umfrage nahmen 4.850 Finnen teil. Die Zielgruppe der Umfrage waren Finnen im Alter von 15 bis 65 Jahren aus dem gesamten Staatsgebiet (mit Ausnahme der Ålandinseln). Die Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter und Wohnort gewichtet, um die Bevölkerung repräsentativ abzubilden. Die Fehlermarge der Umfrage beträgt 0,04–0,05.
Weitere Informationen
Susanna Saarenpää, Expertin, T-Media
+358 40 706 6019, susanna.saarenpaa@reptrust-staging.fi-p.seravo.com
Nina Laakso, Seniorberaterin, T-Media
+358 400 808 940, nina.laakso@reptrust-staging.fi-p.seravo.com
Foto: Oamk, Campus Kontinkangas, Fotograf: Mikko Törmänen
