Die Experten von Reputation and Trust stellen sich vor: Susanna Saarenpää

Experte

Hallo, wer bist du denn?

Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Besitzerin von zwei Katzen und lebe derzeit mit meinem Partner, meinem jüngsten Kind sowie den oben genannten Katzen in Nokia.

Musik spielt eine große Rolle in meinem Leben. Ich liebe Live-Musik und besuche regelmäßig Konzerte von Bands, die meist härtere Musik spielen. Als Gegengewicht dazu singe ich im Philharmonischen Chor von Tampere. Ich bin auch im Vorstand des Chores tätig, wo ich gerade meine Amtszeit als Vorsitzende beendet habe. Die Arbeit im Verein nimmt jedoch so viel Zeit in Anspruch, dass ich mich nach diesem Jahr aus dem Vorstand zurückziehen und mich darauf konzentrieren werde, einfach nur das Singen im Chor zu genießen.

Kultur liegt mir generell sehr am Herzen, und es ist wohl kein Zufall, dass ich in meiner Arbeit bereits für zahlreiche Akteure tätig sein durfte, die sich mit Kultur beschäftigen.

Neben meinen kulturellen Hobbys gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und versuche, meine Muskelkraft so gut wie möglich zu erhalten.

Wie und wann bist du zu Reputation and Trust Analytics gekommen?

Ich begann im Frühjahr 2021, mitten in der Pandemie, als Expertin bei der damaligen Firma T-Media zu arbeiten – zu einer Zeit, in der Remote-Arbeit bereits zur Normalität geworden war. In den ersten sechs Monaten sah ich den Großteil meiner Kollegen nur über Teams. Als wir uns dann endlich persönlich trafen, waren wir uns nicht immer sicher, ob wir uns schon einmal begegnet waren oder ob wir uns nur vom Computerbildschirm her kannten.

Ich bin auf Empfehlung eines ehemaligen Kollegen hier gelandet. Er hatte bereits zuvor bei T-Media angefangen und mich empfohlen, als das Unternehmen einen neuen Mitarbeiter suchte, der sich auf den Vertrieb von Arbeitgeberimage-Umfragen konzentrieren sollte.

In den Jahren zuvor hatte ich ziemlich intensiv im B2B-Vertrieb gearbeitet, und ich verfügte zudem über HR-Erfahrung aus früheren Jahren; ich war als Personalentwicklerin tätig gewesen und hatte Mitarbeiter, insbesondere Kundendienstmitarbeiter, im Umgang mit Kunden geschult. Meine Erfahrungen im Vertrieb und im Personalwesen ließen sich gut im Bereich Employer Branding kombinieren – auch wenn sich mein Aufgabenbereich bald darüber hinaus erweiterte. Mein aktuelles Aufgabengebiet ist eine tolle Kombination aus all meinen Kompetenzbereichen.

Was machst du und was hast du bisher im Bereich „Reputation and Trust Analytics“ gemacht?

Meine wichtigste Aufgabe besteht darin, Kunden dabei zu helfen, ihre eigene Reputation und die sich daraus ergebenden geschäftlichen Auswirkungen zu verstehen. Ich arbeite also hauptsächlich im Kundenkontakt: Ich knüpfe Kontakte zu neuen Kunden und bespreche die Reputationsergebnisse mit bestehenden Kunden.

Mein Kundenstamm ist sehr heterogen, was hervorragend zu meinem Charakter passt. Mein Aufgabenbereich insgesamt gefällt mir sehr gut.

Was ist das Beste und Inspirierendste an deiner Arbeit?

Die Kunden, auf jeden Fall. Ich finde es toll, neue Leute kennenzulernen und von ihnen zu lernen.

Den ersten Platz teilen sich meine Kollegen. Eines der besten und wichtigsten Dinge an meiner Arbeit ist, dass ich mit tollen Leuten zusammenarbeiten darf.

In meinen früheren Tätigkeiten im Bereich der Personalentwicklung habe ich viel darüber nachgedacht, wie man Menschen dazu bringen kann, stolz auf ihre Arbeit und ihren Arbeitsplatz zu sein, und das halte ich auch in meiner jetzigen Tätigkeit für eine wirklich wichtige Sache. Ich stelle die Ergebnisse der Umfragen gerne allen Mitarbeitern im Unternehmen vor – selbst dem Hausmeister, wie mein Kollege einmal sagte.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Ergebnisse der Reputationsmessung allen bekannt sind, die an der Reputationsbildung mitwirken, also praktisch dem gesamten Personal. So erhält jeder die verdiente Anerkennung, kann stolz auf seine eigene Arbeit sein und sich auch weiterhin für die Reputationsarbeit engagieren. Die Reputation spielt eine wirklich zentrale Rolle für die Arbeitserfahrung der Mitarbeiter und ihren Stolz auf ihre Arbeit.

Es ist äußerst wichtig, dass allen Mitarbeitern klar wird, dass die Unternehmensreputation von der obersten Führungsebene als entscheidender Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil angesehen wird. Das stärkt zweifellos das Engagement der Mitarbeiter. Niemand möchte für Gauner arbeiten. 


Suskia wurde von Anu Räsänen, Kommunikationsexpertin bei Reputation and Trust Analytics, interviewt.

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