Der Ruf der Berufsschulen hat den Herausforderungen standgehalten
Die Studie Reputation&Trust zu berufsbildenden Schulen zeigt, dass das allgemeine Ansehen der Anbieter beruflicher Bildung stabil geblieben ist. Das Ansehen aller untersuchten Schulen ist gut oder mittelmäßig, und die Unterschiede in den Ansehenswerten der Schulen mit dem besten Ruf sind sehr gering.
Reputation and Trust Analytics untersucht seit 2022 den Ruf berufsbildender Einrichtungen Reputation&Trust. Der Ruf der Branche hat sich während des gesamten Erfassungszeitraums auf einem stabilen, moderaten Niveau gehalten.
Auf der fünfstufigen Skala Reputation&Trust gilt die Reputation als „mäßig“, wenn der Reputationswert zwischen 3,00 und 3,49 liegt. Die Reputation erreicht ein „gutes“ Niveau, wenn der Reputationswert über 3,50 liegt.
Der allgemeine Reputationswert der Anbieter beruflicher Bildung liegt in diesem Jahr genau auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr: 3,37.
ABBILDUNG: Reputation&Trust für berufsbildende Schulen. Allgemeiner Ruf der Anbieter beruflicher Bildung in Finnland in den Jahren 2022–2026.
„Berufsbildungseinrichtungen und der gesamte Bildungssektor waren in den letzten Jahren mit Reformen, Kürzungen und Zweifeln konfrontiert, weshalb die Bildungseinrichtungen gezwungen waren, sehr reaktiv zu handeln. Der allgemeine Ruf der Branche ist jedoch erstaunlich stabil geblieben, was angesichts der Umstände eine beachtliche Leistung ist“, sagtAndrei Sergejeff, Seniorberater bei Reputation and Trust Analytics.
„Es ist jedoch schwierig, das allgemeine Ansehen der berufsbildenden Schulen zu verbessern, solange im Bildungssektor keine Arbeitsruhe herrscht“, fährt Sergejeff fort.
An der Spitze: Perho, Luovi und Spesia
Die Reputationswerte einzelner Bildungseinrichtungen liegen in der Studie im Allgemeinen über dem Reputationsniveau des gesamten Sektors. Die Reputation aller untersuchten Bildungseinrichtungen ist mindestens mittelmäßig, und mehr als die Hälfte erreicht ein gutes Niveau.
An der Spitze sind die Unterschiede sehr gering: Die Perho-Wirtschaftsschule erhielt eine Reputationsbewertung von 3,66, die Berufsschule Luovi 3,64 und die Berufsschule Spesia 3,62.
„Die berufsbildenden Schulen leisten hervorragende Arbeit, um ihren guten Ruf zu wahren, und die Finnen schätzen diese Schulen allgemein, was sich in unserer Studie unter anderem in der Bereitschaft zeigt, den Sektor mit Steuergeldern zu unterstützen. Die Bürger sind der Meinung, dass Bildung zu den Kernaufgaben des Staates gehört, und die Steuerzahler wollen nicht, dass der Berufsbildungssektor zerschlagen wird“, sagtSusanna Saarenpää, Expertin bei Reputation and Trust Analytics.
Aus der Wirkungsanalyse Reputation&Trust geht zudem hervor, dass die Bereitschaft der Bürger, berufsbildende Einrichtungen zu unterstützen, besonders stark von der Qualität der Produkte und Dienstleistungen beeinflusst wird.
„In diesen schwierigen Zeiten wird von der beruflichen Bildung erwartet, dass sie sich auf ihre Kernaufgabe konzentriert, nämlich auf qualitativ hochwertigen Unterricht. Den Anbietern beruflicher Bildung ist es auch gelungen, den Ruf ihrer Produkte und Dienstleistungen sehr gut aufrechtzuerhalten; der Reputationswert in diesem Bereich liegt bei 3,46, was sehr nahe an der Grenze zu einem guten Ruf liegt“, stellt Saarenpää fest.
So gehen wir vor
Ziel der Studie Reputation&Trust zu berufsbildenden Schulen war es, den Ruf ausgewählter Anbieter beruflicher Bildung in der Bevölkerung zu ermitteln. Die Datenerhebung für die Studie erfolgte mittels eines elektronischen Fragebogens im Zeitraum vom 22. Januar bis zum 22. Februar 2026.
Die Organisationen wurden Reputation&Trust von Reputation and Trust Analytics bewertet, bei dem sich der Reputationswert einer Organisation aus dem Durchschnittswert von acht verschiedenen Teilbereichen zusammensetzt. Die Teilbereiche sind Verwaltung, Finanzen, Führung, Innovationskraft, Interaktion, Produkte & Dienstleistungen, Arbeitsplatz und Nachhaltigkeit. In der Studie wurde eine fünfstufige Bewertungsskala (1–5) verwendet.
An der Studie nahmen 6.938 Finnen teil. Die Zielgruppe der Studie waren Finnen im Alter von 15 bis 65 Jahren aus dem gesamten Staatsgebiet (mit Ausnahme der Ålandinseln). Die Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter und Wohnort gewichtet, um die Bevölkerung repräsentativ abzubilden.
Die Fehlermarge des gesamten Datensatzes beträgt höchstens etwa 1,18 Prozentpunkte in beide Richtungen.
Weitere Informationen:
Susanna Saarenpää, Reputation and Trust Analytics, Expertin, +358 40 706 6019, susanna.saarenpaa@reptrust.com
Andrei Sergejeff, Reputation and Trust Analytics, Seniorberater,
+358 50 303 0204, andrei.sergejeff@reptrust.com
