Wem vertrauen Sie? Auf dem Weg zu einem guten Unternehmensruf. Wem vertrauen Sie? Auf dem Weg zu einem guten Ruf und dessen Management.
Kevin Money, renommierter Professor an der Henley Business School, sprach vor den geladenen Gästen von T-Media über den Zusammenhang anseende Vertrauen und anseende – sowie über den Gerechtigkeitssinn von Kapuzineräffchen.
Im Hotel Lilla Roberts in Helsinki versammelte sich am Donnerstag, dem 26.10., eine begeisterte Zuhörerschaft, um den aus Großbritannien angereisten Gastredner zu hören. T-Media Relations’ Jirimiko Oranen eröffnete die Veranstaltung mit der Feststellung, dass Ruf kein Luftschloss sei, sondern die Grundlage für den geschäftlichen Erfolg.
„Der Ruf ist messbar und kann und muss gesteuert werden“, sagte Oranen.
Geschäftsführer von T-Media Harri Leinikka ging in seiner Rede näher auf das Thema Vertrauen als treibende Kraft der Wirtschaft ein. Laut Reputation&Trust aktuellen Reputation&Trust ist das Vertrauen der finnischen Verbraucher in Unternehmen und die Wirtschaft deutlich gestiegen. Dies zeugt von einer gut geleisteten Reputationsarbeit. DUnternehmen ist es gelungen, ihre Geschäftstätigkeit weiterzuentwickeln und dies auch erfolgreich zu kommunizieren.
Ein guter Ruf schafft Vertrauen und Unterstützung seitens der Interessengruppen – und steigert letztendlich den Umsatz.
„Unsere Analysen zeigen, dass Vertrauen einen sehr starken Einfluss darauf hat, ob jemand ein Unternehmen weiterempfiehlt“, erklärte Leinikka. „Deshalb sollte die Kommunikation noch stärker auf den Menschen ausgerichtet und wechselseitig sein. Es ist sehr wichtig, dass man sich gehört fühlt.“
Positive Synergieeffekte in der Wertedebatte
Ein Professor aus Henley sprengte die Bank Kevin Money. Der Professor, der im matschigen Helsinki angekommen war, gab zu, dass er von der finnischen Sauna begeistert war, die er am Vorabend besucht hatte. Money berichtete, er habe festgestellt, dass in der Sauna eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts zwischen den Menschen herrsche.
„Das größte Vertrauen entsteht in den Momenten, in denen ein Mensch alle seine Schutzmechanismen aufgegeben hat oder aufgeben musste“, sagte Money.
Money regte das Publikum dazu an, sich an der Diskussion zu beteiligen. Die auf den ersten Blick einfach erscheinende Frage „Was sind Werte?“ brachte die Diskussion in Schwung, als die Teilnehmer ihre Gedanken austauschten. Gemeinsam mit dem Publikum reflektierte Money unter anderem darüber, wie sich Werte im Verhalten widerspiegeln.
Der Zusammenhang zwischen Werten und Handeln ist offensichtlich, und dieses Handeln prägt die vorherrschende Kultur. Scheinbare Widersprüche zwischen Werten und Handeln lassen sich jedoch nicht vermeiden, da der Mensch ein widersprüchliches Wesen ist. Dieselben Werte können in unterschiedlichen Kontexten zu unterschiedlichem Handeln führen.
Das weiß sogar ein Affe
Gerechtigkeit ist wichtig. Der Saal brach in Gelächter aus, als Money ein Video zeigte, in dem ein Kapuzineräffchen protestierte, weil es als Belohnung für eine Aufgabe ein Stück Gurke erhielt, während dem Affen neben ihm eine bessere Leckerei – nämlich Weintrauben – gereicht wurde. Ungleiche Behandlung weckt auch in der Tierwelt starke Emotionen.
Fairness, Ausgewogenheit, Gleichberechtigung und das Eingehen auf die Mitarbeiter sind wichtige Aspekte im Unternehmensalltag. Zuhören ist keine passive Tätigkeit, sondern eine aktive Interaktion, die zu einem tieferen Verständnis der Unternehmensidentität und der Stellung des Unternehmens in den Augen der Interessengruppen führt.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse von Money war die Bedeutung von Empfehlern anseende . Es ist sinnlos anzunehmen, dass allein die direkte Kommunikation mit verschiedenen Interessengruppen zum gewünschten Ergebnis führt. Jede Organisation hat Schlüssel-Interessengruppen, die die Ansichten und das Verhalten anderer Interessengruppen entscheidend beeinflussen.
Unternehmen begehen oft den Fehler, sich für den Mittelpunkt der Welt zu halten, erklärte Money. Sie würden in ihrer Kommunikation bessere Ergebnisse erzielen, wenn sie ihre wichtigsten Einflussgruppen in den Mittelpunkt ihrer Interaktion stellen würden.
Besonderen Dank sprach der Professor dem Veranstalter gerade dafür aus, dass er die Bedeutung der Interaktion im Reputationsmodell von T-Media berücksichtigt habe.
Reputation&Trust von T-Media ist äußerst zeitgemäß. Es beinhaltet eine wesentliche Interaktionsdimension, die in anderen Reputationsforschungsmodellen fehlt.“
Möchten Sie mehr über das Reputationsmodell von T-Media und dessen Einsatz zur Verbesserung der Interaktion und zur Stärkung der Unterstützung durch Interessengruppen erfahren? Kontaktieren Sie uns:
Harri Leinikka, Geschäftsführer, T-Media Oy
harri@reptrust-staging.fi-p.seravo.com
+358 40 505 5001
