Der Ruf der Sozialbezirke ist schlecht – dennoch nehmen die Bewohner die Dienstleistungen gerne in Anspruch
In der von T-Media durchgeführten Studie Reputation&Trust zu den Wohlfahrtsregionen ist „Eloisa“ in Süd-Savo die Region mit dem besten Ruf. In der Studie wurden der Ruf aller 21 Wohlfahrtsregionen sowie die Unterstützung durch die Interessengruppen unter den jeweiligen Einwohnern untersucht.
T-Media untersuchte im August 2024 den Ruf der Wohlfahrtsregionen. Insgesamt nahmen 4.371 Personen an der Umfrage teil. Den besten Ruf genoss die Wohlfahrtsregion Süd-Savo, „Eloisa“. Den größten Rufgewinn gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Wohlfahrtsregionen Kymenlaakso und Nord-Karelien.
– Die Wohlfahrtsregionen setzen sich dafür ein, ihren Ruf und das Vertrauen der Einwohner der Region zu stärken. „Es ist großartig zu sehen, wie es einigen Wohlfahrtsregionen gelungen ist, deutliche Steigerungen bei den Reputationswerten zu erzielen“, sagt Nina Laakso, Senior-Expertin bei T-Media und Leiterin der Studie.
Der Durchschnittswert der Reputation der Wohlfahrtsregionen liegt auf einem niedrigen Niveau. Gleichzeitig besteht ein deutlicher statistischer Zusammenhang zwischen der Reputation der Wohlfahrtsregionen und dem Verhalten sowie der Einstellung der Einwohner dieser Regionen gegenüber den Wohlfahrtsregionen.

– Der durchschnittliche Ruf der Wohlfahrtsregionen ist im Vergleich zum Vorjahresergebnis gesunken. Gleichzeitig haben sich jedoch die Unterschiede im Ruf zwischen den einzelnen Regionen verringert, und die Wohlfahrtsregionen bilden nun, was die Rufbewertungen angeht, ein einheitlicheres Ganzes, so die Einschätzung von Laakso.
Die Bewertungen der Einwohner stiegen am deutlichsten hinsichtlich des Arbeitgeberimages der Wohlfahrtsbereiche.
– Das ist eine wichtige und positive Entwicklung, da die Sozial- und Gesundheitsregionen mit der Verfügbarkeit von Arbeitskräften zu kämpfen haben, sagt Laakso. Am stärksten hat die Sozial- und Gesundheitsregion Nordkarelien, Siun sote, ihr Image als Arbeitgeber verbessert.
anseende Teilbereichen verzeichneten die Bereiche Wirtschaft und Management im Durchschnitt den stärksten Rückgang.
– Wir haben festgestellt, dass der Ruf der Wohlfahrtsregionen davon abhängt, wie die Angelegenheiten der Region in den lokalen Medien behandelt werden. Insbesondere im Zusammenhang mit sinkenden Reputationswerten lässt sich feststellen, dass die lokalen Medien ausführlich über die Verwaltungsabläufe und Entscheidungsprozesse in der Wohlfahrtsregion berichtet haben – und das oft aus recht kritischer Perspektive, so Laakso.
anseende haben Produkte und Dienstleistungen den größten Einfluss auf die Einstellung der Einwohner gegenüber den Wohlfahrtsbereichen. Das Image der Wirtschaft hat keinen besonders großen Einfluss auf das Verhalten der Einwohner.
– Der Rückgang des wirtschaftlichen Ansehens hat sicherlich auch zum Rückgang des Gesamtdurchschnitts bei den Ergebnissen der Wohlstandsregionen beigetragen, sagt Laakso.
Die größte Zustimmung der Einwohner finden die Inanspruchnahme von Dienstleistungen sowie deren Finanzierung aus Steuergeldern
Die für die Organisation der Sozial- und Gesundheitsdienste sowie des Rettungsdienstes zuständigen Wohlfahrtsbezirke nahmen ihre Tätigkeit Anfang 2023 auf. Bis dahin lagen diese Aufgaben in der Zuständigkeit der Gemeinden. Die Einwohner der Wohlfahrtsregionen geben an, dass sie die Dienstleistungen der Wohlfahrtsregionen im Durchschnitt gerne in Anspruch nehmen und diese mit ihren Steuergeldern unterstützen.
– Das ist ein positives Zeichen für die Wohlfahrtsbereiche. Ihre Arbeit und die von ihnen erbrachten Dienstleistungen werden geschätzt, sagt Nina Laakso.
– Bei der Betrachtung nach Altersgruppen sind die 45- bis 54-Jährigen die kritischste Altersgruppe. Diese Altersgruppe zahlt auch die höchsten Einkommenssteuern und trägt somit erheblich zur Finanzierung der Sozialbereiche bei. Am positivsten bewerten die 15- bis 24-Jährigen das Ansehen der Sozialbereiche, sagt Antti Pennala, Datenanalyst bei T-Media.
So gehen wir vor
Ziel Reputation&Trust in den Wohlfahrtsregionen war es, den Ruf aller 21 Wohlfahrtsregionen bei den Einwohnern zu ermitteln. Die Datenerhebung für die Umfrage erfolgte im August 2024 mittels eines elektronischen Fragebogens.
Die Organisationen wurden Reputation&Trust von T-Media bewertet, bei dem sich der Reputationswert einer Organisation aus dem Durchschnittswert von acht verschiedenen Teilbereichen ergibt. Die Teilbereiche sind Unternehmensführung, Finanzen, Management, Innovationskraft, Interaktion, Produkte und Dienstleistungen, Arbeitsplatz sowie Verantwortung.
In der Studie wurde eine fünfstufige Bewertungsskala (1–5) verwendet. An der Studie nahmen 4.371 Finnen teil. Die Zielgruppe der Studie bildeten die 15- bis 74-jährigen Einwohner der jeweiligen Wohlfahrtsregionen.
Weitere Informationen:
Nina Laakso, Senior Advisor, T-Media
+358 400 808 940
nina.laakso@reptrust-staging.fi-p.seravo.com
Antti Pennala, Datenanalyst, T-Media
+358 400 375 718
antti.pennala@reptrust-staging.fi-p.seravo.com
