Die Finnen vertrauen immer mehr auf einheimische Unternehmen

 

Die von T-Media und dem Wirtschaftsinformationsdienst (TAT) durchgeführte Studie „Kansan Arvot 2017“ zeigt, dass das Vertrauen der Finnen in den heimischen Privatsektor einen Rekordwert erreicht hat.

75 Prozent der Bürger geben an, dass sie finnischen Unternehmen mittlerweile vertrauen. Die Wertschätzung gegenüber der Unternehmenswelt hat im Laufe des Jahres deutlich zugenommen. Die Wirtschaft hat ihre Position insbesondere als attraktiver Arbeitgeber und verantwortungsbewusster Akteur gestärkt.

„Die Bedeutung der Wirtschaft, die Steuereinnahmen generiert, wird immer deutlicher“, erklärt Kari Väisänen, Geschäftsführer der Wirtschaftsinformationsagentur TAT. „Die Bürger verstehen, wie wichtig eine erfolgreiche und verantwortungsbewusst agierende Wirtschaft für die gesamte Gesellschaft ist. Arbeitsplätze entstehen in Unternehmen. Ohne erfolgreiche Unternehmen wären wir in Schwierigkeiten – sowohl als Gesellschaft als auch als Einzelpersonen.“

Die Studie zeigt außerdem, dass die Polizei, das Bildungswesen und das Gesundheitswesen nach wie vor die Institutionen sind, auf denen das Vertrauen der Bürger beruht. Das Vertrauen ist von Jahr zu Jahr auf einem hohen Niveau geblieben. Gleichzeitig hat das Vertrauen in die Streitkräfte zugenommen – und sogar das Vertrauen in die Justiz überholt.

 

Das Vertrauen in die Regierung befindet sich auf einem Tiefpunkt

Das Vertrauen in die politische Entscheidungsfindung befindet sich in einer Krise. Das Vertrauen in die Regierung ist dramatisch gesunken: Im Jahr 2013 lag es noch bei 45 Prozent, während in diesem Jahr nur noch 31 Prozent der Bürger der Regierung vertrauen. Dieses Ergebnis ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebungsreihe.

„Das Vertrauen in die Regierung wurde möglicherweise durch mehrere aufeinanderfolgende Rückzieher bei Entscheidungen und die Unsicherheit rund um die Gesundheits- und Sozialreform untergraben“, sagt Harri Leinikka, Geschäftsführer von T-Media. „Den gleichen Effekt dürften auch die Kürzungen im Bildungswesen gehabt haben, auf das die Finnen besonders stolz sind. Das Vertrauen ist vor allem unter den Hochgebildeten stark gesunken.“

 

Finnland umarmt die Welt – die Liebe zur EU lodert

89 Prozent der Bürger halten internationale Aktivitäten für Finnland als unverzichtbar an. Immer mehr sind zudem der Meinung, dass Finnland in Zukunft mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland benötigen wird als derzeit.

„Die Kennzahlen zeigen, dass Finnland mehr denn je bereit ist, sich der Welt zu öffnen“, stellt Leinikka fest. „Angesichts der unübersichtlichen weltpolitischen Lage scheinen die Finnen verstanden zu haben, dass in der Zusammenarbeit Stärke liegt. Dies spiegelt sich auch in der wachsenden Beliebtheit der EU wider.“

70 Prozent der Bürger wollen nicht aus der EU austreten. „Trotz ihrer Krisen ist es der Union gelungen, für die Finnen eine wichtige und bedeutungsvolle Gemeinschaft zu schaffen.“


Die Datenerhebung für die Studie „Werte der Bevölkerung 2017“ erfolgte vom 24.10. bis zum 6.11.2017 mittels eines elektronischen Fragebogens. Insgesamt nahmen 1.692 Finnen an der Studie teil. Die Studie wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftsinformationsbüro TAT und T-Media Oy durchgeführt. Zielgruppe waren Finnen im Alter von 15 bis 74 Jahren aus dem gesamten Staatsgebiet (mit Ausnahme der Ålandinseln).

Laden Sie hier die Zusammenfassung der Studie herunter (PDF, 2 879 kt)

 

WEITERE INFORMATIONEN:

Wirtschaftsinformationsagentur TAT
Geschäftsführer Kari Väisänen
Tel. 0400 138 767, kari.vaisanen@tat.fi

T-Media
Geschäftsführer Harri Leinikka
Tel. 040 505 5001, harri.leinikka@reptrust-staging.fi-p.seravo.com

Forschungsleiterin Reeta Sutinen
Tel. 040 511 9936, reeta.sutinen@reptrust-staging.fi-p.seravo.com 

Die von T-Media und dem Wirtschaftsinformationsdienst (TAT) durchgeführte Studie „Kansan Arvot 2017“ zeigt, dass das Vertrauen der Finnen in den heimischen Privatsektor einen Rekordwert erreicht hat.

75 Prozent der Bürger geben an, dass sie finnischen Unternehmen mittlerweile vertrauen. Die Wertschätzung gegenüber der Unternehmenswelt hat im Laufe des Jahres deutlich zugenommen. Die Wirtschaft hat ihre Position insbesondere als attraktiver Arbeitgeber und verantwortungsbewusster Akteur gestärkt.

„Die Bedeutung der Wirtschaft, die Steuereinnahmen generiert, wird immer deutlicher“, erklärt Kari Väisänen, Geschäftsführer der Wirtschaftsinformationsagentur TAT. „Die Bürger verstehen, wie wichtig eine erfolgreiche und verantwortungsbewusst agierende Wirtschaft für die gesamte Gesellschaft ist. Arbeitsplätze entstehen in Unternehmen. Ohne erfolgreiche Unternehmen wären wir in Schwierigkeiten – sowohl als Gesellschaft als auch als Einzelpersonen.“

Die Studie zeigt außerdem, dass die Polizei, das Bildungswesen und das Gesundheitswesen nach wie vor die Institutionen sind, auf denen das Vertrauen der Bürger beruht. Das Vertrauen ist von Jahr zu Jahr auf einem hohen Niveau geblieben. Gleichzeitig hat das Vertrauen in die Streitkräfte zugenommen – und sogar das Vertrauen in die Justiz überholt.

 

Das Vertrauen in die Regierung befindet sich auf einem Tiefpunkt

Das Vertrauen in die politische Entscheidungsfindung befindet sich in einer Krise. Das Vertrauen in die Regierung ist dramatisch gesunken: Im Jahr 2013 lag es noch bei 45 Prozent, während in diesem Jahr nur noch 31 Prozent der Bürger der Regierung vertrauen. Dieses Ergebnis ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebungsreihe.

„Das Vertrauen in die Regierung wurde möglicherweise durch mehrere aufeinanderfolgende Rückzieher bei Entscheidungen und die Unsicherheit rund um die Gesundheits- und Sozialreform untergraben“, sagt Harri Leinikka, Geschäftsführer von T-Media. „Den gleichen Effekt dürften auch die Kürzungen im Bildungswesen gehabt haben, auf das die Finnen besonders stolz sind. Das Vertrauen ist vor allem unter den Hochgebildeten stark gesunken.“

 

Finnland umarmt die Welt – die Liebe zur EU lodert

89 Prozent der Bürger halten internationale Aktivitäten für Finnland als unverzichtbar an. Immer mehr sind zudem der Meinung, dass Finnland in Zukunft mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland benötigen wird als derzeit.

„Die Kennzahlen zeigen, dass Finnland mehr denn je bereit ist, sich der Welt zu öffnen“, stellt Leinikka fest. „Angesichts der unübersichtlichen weltpolitischen Lage scheinen die Finnen verstanden zu haben, dass in der Zusammenarbeit Stärke liegt. Dies spiegelt sich auch in der wachsenden Beliebtheit der EU wider.“

70 Prozent der Bürger wollen nicht aus der EU austreten. „Trotz ihrer Krisen ist es der Union gelungen, für die Finnen eine wichtige und bedeutungsvolle Gemeinschaft zu schaffen.“

Die Datenerhebung für die Studie „Werte der Bevölkerung 2017“ erfolgte vom 24.10. bis zum 6.11.2017 mittels eines elektronischen Fragebogens. Insgesamt nahmen 1.692 Finnen an der Studie teil. Die Studie wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftsinformationsbüro TAT und T-Media Oy durchgeführt. Zielgruppe waren Finnen im Alter von 15 bis 74 Jahren aus dem gesamten Staatsgebiet (mit Ausnahme der Ålandinseln).

Laden Sie hier die Zusammenfassung der Studie herunter (PDF, 2 879 kt)

 

WEITERE INFORMATIONEN:

Wirtschaftsinformationsagentur TAT
Geschäftsführer Kari Väisänen
Tel. 0400 138 767, kari.vaisanen@tat.fi

T-Media
Geschäftsführer Harri Leinikka
Tel. 040 505 5001, harri.leinikka@reptrust-staging.fi-p.seravo.com

Forschungsleiterin Reeta Sutinen
Tel. 040 511 9936, reeta.sutinen@reptrust-staging.fi-p.seravo.com

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