Riku Ruokolahti: Was steht heute bei Reputation and Trust Analytics auf dem Programm?

 

Während ich dies schreibe, ist Montag, und bei Reputation and Trust Analytics findet die Dienstagsbesprechung statt. Die Dienstagsbesprechung war traditionell ein gemeinsames Mittagessen unseres gesamten Unternehmens, bei dem wir aus gemeinsamen Pfannen essen und uns über Neuigkeiten austauschen. Jetzt treffen wir uns digital. Corona hat uns dazu gezwungen, uns anzupassen. Den Namen erhielt das Treffen seinerzeit daher, dass es dienstags stattfand. Der Name blieb bestehen, auch wenn sich der Tag geändert hat.

Was eine Gemeinschaft so besonders macht, sind die Menschen. Es ist schwer, sich eine unwahrscheinlichere Zusammensetzung vorzustellen als die von „Reputation and Trust Analytics“ heute. Zu unserer kleinen Familie gehören promovierte Wissenschaftler, Diplom-Ingenieure, ein Grundschullehrer, Vertriebsexperten, Datenanalysten, Forschungsinterviewer, Marktforschungsexperten, Kommunikationsfachleute, ein Biologe, ein MBA, ein für den Tieto-Finlandia-Preis nominierter Historiker, sehr erfahrene Führungskräfte, ein Fachwirt für Rechnungswesen und Bürgeraktivisten. Auf dem Papier klingt die Truppe wie ein von einer Stiftung finanzierter Think Tank. Nur ein Kosmologe fehlt noch.

Auch wenn unser Team heterogen ist, haben unsere Aktivitäten einen gemeinsamen Schwerpunkt, gemeinsame Rahmenbedingungen und eine gemeinsame Ausrichtung. Wir beeinflussen die Unternehmensführung und stützen unser Handeln auf fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse. Wir stehen auf der Seite des Kunden, bleiben aber den Daten treu. Verschiedene Menschen bringen ihre Persönlichkeit und ihr Fachwissen in den gemeinsamen Wissensschatz ein. Dieses Wissen wird in intensiven Gesprächen mit unseren Kunden weiterverarbeitet. Das Rückgrat unseres Handelns bildet unsere ständig wachsende Datenbank, die kontinuierlich neue Entwicklungen und Wirkungszusammenhänge aufdeckt.

Es ist klar, dass wir erst am Anfang stehen. Die Sterne stehen derzeit so, dass wir uns gegenseitig anspornen und unsere Sichtweisen ergänzen, wodurch wir unser Wissen ständig erweitern. Wir haben diesen legendären Ausblick auf die Entwicklung des Fachgebiets. All dies hat das Verfassen dieses Buches ermöglicht.

Das Buch konzentriert sich insbesondere auf die Theorie und das Führungssystem und weniger auf die eigentlichen Inhalte. Letzteres dürfte der Bereich sein, aus dem wir in Zukunft am meisten lernen werden. Mit der Zeit wird uns unweigerlich klar werden, welche praktischen Maßnahmen in welcher Situation die besten Ergebnisse erzielen und warum. Vielleicht ist das das Thema des nächsten Buches.

 


 

Riku Ruokolahti hat ein Handbuch über den Ruf von Unternehmen und dessen Management verfasst. Der hier veröffentlichte Abschnitt „Was passiert heute bei Reputation and Trust Analytics?“ ist im vierten Teil des Handbuchs zu finden: „Das Leben bei Reputation and Trust Analytics und drumherum“.

 

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