Der Imagegewinn im Gesundheits- und Sozialwesen hält in Finnland an – HUS hat sein Image am stärksten verbessert
Die Studie Reputation&Trust von Reputation and Trust Analytics für den Sozial- und Gesundheitssektor zeigt, dass sich der im letzten Jahr einsetzende Reputationsanstieg in der Branche fortsetzt. Von den untersuchten Organisationen genießt die Coxa-Klinik für Gelenkchirurgie das beste Ansehen, während HUS den größten Reputationsanstieg verzeichnete.
Das allgemeine Ansehen des Sozial- und Gesundheitswesens war seit dem ersten Pandemiejahr 2020 bis zum Jahr 2024 rückläufig, als es mit 2,73 den schlechtesten Wert seit Beginn der Erhebungen erreichte. Der Abwärtstrend kehrte sich im letzten Jahr um: Die Reputationsbewertung der Branche stieg im Jahr 2025 um bis zu 0,13 Punkte auf 2,86 und in diesem Jahr erneut um 0,13 Punkte auf 2,99.
Die diesjährige Bewertung des Sozial- und Gesundheitswesens von 2,99 liegt nur ein Hundertstelpunkt unter einem „befriedigenden“ Ruf. Nach dem fünfstufigen Reputation&Trust gilt der Ruf einer Organisation als befriedigend, wenn die Reputationsbewertung zwischen 3,00 und 3,49 liegt.
„Es ist bemerkenswert, dass der mehrjährige Rückgang gestoppt wurde und sich der Trend beim Ansehen nun ins Positive gewendet hat. Der Anstieg des Ansehens im Sozial- und Gesundheitswesen hat sich sogar stabil fortgesetzt. Dies zeigt, dass die konsequente Arbeit der Branche erste Ergebnisse zeigt“, sagt Kai-Verneri Kaksonen, PR-Manager bei Reputation and Trust Analytics.

HUS hat seinen Ruf am stärksten verbessert
Neben dem allgemeinen Ruf des Sozial- und Gesundheitswesens sowie des öffentlichen und privaten Sektors wurden in der Studie auch die organisationsspezifischen Reputationen von 41 Akteuren der Branche gemessen. Die Befragten bewerteten die Prothesenklinik Coxa mit einer Reputationsnote von 3,87 als die Einrichtung mit dem besten Ruf.
Den größten Anstieg, um 0,19 Punkte, verzeichnete ein Vertreter des öffentlichen Sektors, das Universitätsklinikum Helsinki (HUS).
„HUS verzeichnet zudem den größten Einzelanstieg in einer Reputationsdimension im gesamten Untersuchungsmaterial: 0,31 Punkte im Teilbereich ‚Arbeitsplatz‘. Der Organisation ist es nun zum ersten Mal in der Geschichte der Untersuchung gelungen, ihr Arbeitgeberimage zu verbessern, und zwar sogar in erheblichem Maße“, sagt Kaksonen.
„Der Bereich Führung stellt im öffentlichen Sektor oft eine Herausforderung dar, doch HUS hat seine Bewertung auch hier um bis zu 0,29 Punkte gesteigert. Darüber hinaus hat HUS im Bereich Verwaltung einen Anstieg um 0,22 Punkte und im Bereich Finanzen einen Anstieg um 0,21 Punkte erzielt. Diese Bereiche sind in der allgemeinen Diskussion miteinander verknüpft: Die Entwicklung in den Bereichen Finanzen und Verwaltung spiegelt sich oft auch in der Wahrnehmung der Führung wider“, fährt Kaksonen fort.
Der Imagegewinn von HUS hat sich auch in einer stärkeren Unterstützung durch die Interessengruppen niedergeschlagen.
„Das Ansehen von HUS ist nun schon das zweite Jahr in Folge deutlich gestiegen. Besonders erfreulich ist, dass sich in jedem Bereich des Rufs eine positive Entwicklung vollzogen hat. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass es uns gelungen ist, auch in den schwierigen Jahren der Umstrukturierung das Vertrauen auf breiter Basis aufrechtzuerhalten und auszubauen“, sagt Matti Bergendahl, Geschäftsführer von HUS.
So gehen wir vor
Ziel der Studie Reputation&Trust im Sozial- und Gesundheitswesen war es, den Ruf ausgewählter Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens sowie den allgemeinen Ruf der Branche in der Bevölkerung zu ermitteln. Die Datenerhebung für die Studie erfolgte mittels eines elektronischen Fragebogens im Zeitraum vom 17. März bis zum 21. April 2026.
Die Organisationen wurden Reputation&Trust von Reputation and Trust Analytics bewertet, bei dem sich der Reputationswert einer Organisation aus dem Durchschnittswert von acht verschiedenen Teilbereichen zusammensetzt. Die Teilbereiche sind Unternehmensführung, Finanzen, Management, Innovationskraft, Interaktion, Produkte & Dienstleistungen, Arbeitsplatz und Nachhaltigkeit. In der Studie wurde eine fünfstufige Bewertungsskala (1–5) verwendet.
An der Studie nahmen 6.686 Finnen teil. Die Zielgruppe der Studie waren Finnen im Alter von 15 bis 65 Jahren aus dem gesamten Staatsgebiet (mit Ausnahme der Ålandinseln). Die Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter und Wohnort gewichtet, um die Bevölkerung repräsentativ abzubilden.
Die Fehlermarge des gesamten Datensatzes beträgt höchstens etwa 1,20 Prozentpunkte in beide Richtungen.
Weitere Informationen:
Kai-Verneri Kaksonen, Reputation and Trust Analytics, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, +358 50 545 5421, kai.kaksonen@reptrust.com
Riku Ruokolahti, Reputation and Trust Analytics, Leiter der Entwicklungsabteilung, +358 400 512 200, riku.ruokolahti@reptrust.com
