Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen, wecken das Interesse von Hochschulstudierenden

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Innovative Software- und Spieleunternehmen, die für eine neue Führungskultur stehen, drängen an die Spitze der Liste der renommiertesten Arbeitgeber. Den ersten Platz belegte nun das Softwareunternehmen und Börsenneuling Vincit. Zu den Top 3 schafften es auch Supercell und Kone. Den schlechtesten Ruf als Arbeitgeber hatten Terrafame, Posti und Tieto.

In der Arbeitgeberumfrage von T-Media wurden die Meinungen von Studierenden technischer und wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen sowie von hochqualifizierten Berufstätigen zu Arbeitgebern umfassend untersucht. Mithilfe Reputation&Trust bewerteten die Befragten die Transparenz der Unternehmensführung, die Finanzlage, das Management, die Innovationskraft, die Interaktion, die Verantwortung, die Produkte und Dienstleistungen sowie umfassend die Behandlung der Mitarbeiter.

„Der Aufstieg von Softwareunternehmen, die eine neue, mitarbeiterorientierte Führungskultur verkörpern, in der Rangliste der renommiertesten Arbeitgeber zeugt von den veränderten Erwartungen hochqualifizierter Arbeitskräfte an das Berufsleben. Von den traditionellen Großarbeitgebern schafft es Kone zwar noch unter die Top 3, doch ist eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse deutlich zu erkennen“, stellt Päivi Salminen-Kultanen, Geschäftsführerin von T-Media, fest.

59 Prozent der Fachkräfte aus technischen und kaufmännischen Bereichen sind daran interessiert, in Start-ups zu arbeiten. Hochqualifizierte Fachkräfte sind der Meinung, dass sie in Start-ups in einer Führungskultur, die Eigenverantwortung in den Vordergrund stellt, Einfluss nehmen, Dinge weiterentwickeln und Neues schaffen können.

„Hochqualifizierte Fachkräfte möchten sich einbringen, sinnvolle Arbeit leisten und die Ergebnisse ihrer Arbeit sehen. Starre Hierarchien und Bevormundung passen nicht in eine moderne Arbeitskultur. Um ihre Attraktivität zu bewahren, sollten große Unternehmen von der Organisationskultur von Start-ups lernen“, fährt Salminen-Kultanen fort.

Dieser Wandel zeigt sich auch deutlich in der abnehmenden Bedeutung traditioneller Kriterien bei der Arbeitsplatzwahl. Offenheit, Transparenz und die soziale Verantwortung des Unternehmens gewinnen bei vielen Unternehmen deutlich an Bedeutung als Auswahlkriterien gegenüber den traditionell hoch geschätzten Faktoren wie interessante Aufgaben, Vergütung, Arbeitsklima oder Arbeitsplatzsicherheit.

„Gute Arbeitgeberqualitäten sind das Ergebnis vieler Faktoren. Es ist wichtig, dass man sich bei der Arbeit wohlfühlt und die Arbeit als sinnvoll empfindet, aber auch die Werte des Unternehmens müssen stimmen“, fasst Salminen-Kultanen zusammen.

 

Weitere Informationen:
Päivi Salminen-Kultanen
Geschäftsführerin, T-Media Oy
Tel. 040 727 9717
paivi.salminen-kultanen@reptrust-staging.fi-p.seravo.com

 


 

Die Studie „Arbeitgeberimage 2017“ wurde in zwei Phasen durchgeführt. In der Vorstudie nannten Fachkräfte aus technischen und kaufmännischen Bereichen spontan jeweils zwei Arbeitgeber mit gutem und schlechtem Ruf. Die am häufigsten genannten Unternehmen wurden in der eigentlichen Studie genauer untersucht, in der 1.890 Fachkräfte aus den Bereichen Technik und Wirtschaft die Unternehmen anhand Reputation&Trust bewerteten. 70 Prozent der Befragten hatten einen Hochschulabschluss in den Bereichen Wirtschaft und Technik, die übrigen waren Studierende dieser Fachrichtungen. Die Befragten gaben insgesamt 3.871 Unternehmensbewertungen ab.

Das Forschungsmaterial wurde vom 6. April bis zum 22. Mai 2017 mittels einer elektronischen Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Verband der finnischen Wirtschaftswissenschaftler – Finlands ekonomer ry, dem Verband der Betriebswirte TRAL ry, dem Ingenieurverband IL ry, dem Verband der Akademiker im technischen Bereich TEK ry sowie mit den Studenten- und Alumni-Organisationen der jeweiligen Hochschulen. Ergänzt wurde dies durch eine Stichprobe aus dem eigenen Forschungsregister von T-Media.

 

 

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