Jenni Santalo vom VTT: Es ist wichtig, anseende bei den wichtigsten Interessengruppen zu verstehen

 

anseende Reputationsarbeit sollte mit anseende , erklärt Jenni Santalo, Leiterin für Marketing und Kommunikation bei VTT, in einem Interview mit der T-Media-Akademie. VTT ist im Jahr 2023 eine der renommiertesten Organisationen der öffentlichen Verwaltung in Finnland. Wir haben Santalo zu den Erfolgsrezepten für die Reputationsarbeit befragt.

„T-Media hat das Vergnügen, VTT bereits seit über 25 Jahren ununterbrochen zu betreuen“, erklärt Harri Leinikka, Geschäftsführer von T-Media, und freut sich zu Beginn des Interviews darüber, dass das Forschungsinstitut einen beeindruckenden Aufstieg zurück in die Riege der zehn bedeutendsten Organisationen der öffentlichen Verwaltung geschafft hat.

 



 

Für das VTT, das im Bereich Wissenschaft und Forschung tätig ist, bilden Vertrauen und Glaubwürdigkeit die Grundlage für alles.

„In der heutigen Zeit ist es für Organisationen besonders wichtig, Vertrauen zu gewinnen. Immaterielle Vermögenswerte wie Reputation und Marke haben an Bedeutung gewonnen. Zusammen mit konkreten Taten schaffen sie Vertrauen und Unterstützung seitens der Stakeholder“, sagt Jenni Santalo.

Santalo merkt außerdem an, dass der Ruf auch entscheidend dafür ist, qualifiziertes Personal für eines der führenden Forschungsinstitute Europas zu gewinnen :

„Wir brauchen die besten Mitarbeiter der Welt, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und innovativ zu sein. Der Ruf spielt dabei eine besondere Rolle.“

 

VTT erörtert die Reputationsergebnisse jährlich im Vorstand – die gesamte Organisation trägt anseende bei

 

Santalo erklärt, dass der Ruf für das VTT eine wichtige Rolle spielt: anseende liegt nicht allein in den Händen der Abteilungen für Marketing, Kommunikation, Personalwesen oder Kundenerfahrung, sondern die gesamte Organisation ist dafür verantwortlich.

Santalon empfiehlt, strategische Reputationsarbeit anseende zu beginnen:

„Für eine Organisation ist es von entscheidender Bedeutung, anseende bei den wichtigsten Interessengruppen zu erfassen. Bei VTT wird das Ansehen bei Unternehmen, politischen Entscheidungsträgern, den Medien und der breiten Öffentlichkeit bereits seit langem systematisch verfolgt. Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren unsere eigenen Mitarbeiter und potenzielle Bewerber in die Gruppe der Befragten aufgenommen“, erklärt Santalo.

Bei VTT ist man an der Reputationsarbeit interessiert und engagiert: Die Ergebnisse der Reputationsmessung werden jedes Jahr bis hin zum Vorstand besprochen.

„Wir möchten vor allem unsere Stärken ausbauen und sorgfältig abwägen, wie intensiv wir an unseren Entwicklungsbereichen arbeiten. Es ist wirklich schön zu sehen, dass unser bewusstes Handeln Wirkung gezeigt hat. Unser Ruf hat sich Jahr für Jahr in verschiedenen Bereichen und bei verschiedenen Interessengruppen systematisch verbessert.“

 

„Dieser Erfolg ist das Verdienst aller VTT-Mitarbeiter“

 

Jenni Santalo hat festgestellt, dass in Unternehmen und Organisationen oft von Reputation, Strategie oder Unternehmenskultur als voneinander getrennte Themen gesprochen wird. Bei VTT hat man den Zusammenhang zwischen diesen Aspekten so verstanden, dass die gesamte Organisation gemeinsam an der Reputation arbeitet.

„Man geht davon aus, dass die Strategie in den Zuständigkeitsbereich des Strategieleiters fällt, der Ruf und die Marke in den des Leiters für Marketing und Kommunikation und die Unternehmenskultur in den der Personalabteilung, doch diese Bereiche gehen Hand in Hand. Strategie ist keine PowerPoint-Präsentation, sondern besteht aus Taten, und die Marke muss diese Taten widerspiegeln. Die Eckpfeiler der VTT-Kultur – Freude, Neugier und Mut – sind die Attribute unserer Marke. Andererseits ist unser Markenversprechen ‚beyond the obvious‘ die Art und Weise, wie wir unsere Strategie umsetzen. Bei uns besteht eine enge Verbindung zwischen diesen drei Aspekten“, sagt Santalo.

„Man sollte sich bewusst machen, dass anseende keine Aufgabe der Kommunikations- oder Marketingabteilung ist, sondern eine Angelegenheit und Verantwortung aller Mitarbeiter. Ein guter Ruf ist somit das Verdienst aller.“

 

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