53 % der Finnen würden gerne Gelegenheitsjobs annehmen

Ärmel hochkrempeln und los geht’s!

Dieser Beitrag ist derzeit auf Finnisch verfügbar. Den Originalbeitrag finden Sie hier.Das derzeit heißeste Thema in der Arbeitswelt dreht sich um neue, flexible Arbeitsformen und das „Leichtunternehmertum“. Ende April kam es zu einer dramatischen Wende, als die Rentenversicherungsanstalt bekannt gab, dass Selbstständige künftig mit Unternehmern gleichgestellt werden. Dies löste insbesondere bei denjenigen Arbeitnehmern Besorgnis aus, die sich nicht selbstständig machen können oder wollen.

Vor ein paar Wochen wurde die #Duueri-Kampagne gestartet, die eine einfache und ethische Lösung für dasselbe Problem bietet. An der Kampagne beteiligen sich SuoraTyo.fi– und Oikotie Keikkatyöt sowie Etera, Fennia und Lenovo – sowie T-Media als Forschungs- und Marketingpartner.

Die Websites „Suoratyö.fi“ und „Oikotie Keikkatyöt“ bieten eine Plattform, auf der sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber treffen können. Ein Gelegenheitsarbeiter, der diese Dienste nutzt, muss sich nicht selbstständig machen, sondern kann auf Wunsch Angestellter bleiben. Dennoch genießt er angemessenen Arbeitslosen- und Sozialschutz und baut Rentenansprüche auf.

#Das Geschäftsmodell eines „Duueri“ unterscheidet sich also grundlegend von dem der „Leichtunternehmer“. Jeder, der schon einmal das Unternehmertum ausprobiert hat, weiß, dass die Versuchung groß ist, sich nur die Mindestrente einzuzahlen. Eine Lösung, die es dem Arbeitnehmer ermöglicht, auch bei flexibler Arbeit weiterhin als Arbeitnehmer tätig zu bleiben, ist äußerst willkommen.

Es sind Lösungen gefragt, denn es geht darum, dass Finnland auf den globalen Märkten bestehen kann. Es gibt keinen einzigen Zaubertrick zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit – man kann sich in diesem Wettlauf nur durch den Einsatz aller verfügbaren Mittel behaupten.

Die Bedeutung der Arbeit wurde auch von einem der Redner bei der Auftaktveranstaltung der #duueri-Kampagne, dem Abgeordneten Juhana Vartiainen (Kok.), hervorgehoben.

„Als Nation haben wir das Potenzial für einen viel größeren Einsatz, als derzeit geleistet wird“, erklärte Vartiainen in seiner Rede.

Er stützte seine Einschätzung darauf, dass die Wünsche der Nachfrager und Anbieter von Gelegenheitsjobs durch neue Plattformlösungen effizienter umgesetzt werden können.

„Dies könnte ein wirklich bedeutender Trend für das Wohlbefinden der Finnen sein“, sagte Vartiainen.

Die Modelle zur Regulierung des Arbeitslebens haben ihren Ursprung in der Zeit der Fabrik- und Landwirtschaftsarbeit. Viele fragen sich, ob dieselben Modelle noch für Fach- und Wissensarbeit geeignet sind. Auch Jarkko Eloranta, Vorsitzender des SAK, der bei der Veranstaltung auftrat, setzte sich mit diesem Thema auseinander. Sein Anliegen ist es, neue Arbeitsformen in den Rahmen der gesellschaftlichen Spielregeln und der sozialen Sicherheit einzubeziehen.

„Was passiert, wenn die Arbeit auf Plattformen verteilt wird, deren Eigentümer ihren Sitz außerhalb Finnlands haben?“, fragte Eloranta bei der Eröffnungsveranstaltung von #duuer. „Das ist eine Frage, die die Gesellschaft betrifft.“

Die #Duueri-Kampagne fordert finnische Unternehmen und Haushalte dazu auf, im Jahr eine Woche mehr Arbeit als bisher anzubieten. Wenn dies umgesetzt würde, würde dies eine Finanzspritze in Höhe von einer halben Milliarde Euro pro Jahr für die finnische Volkswirtschaft bedeuten. Diese halbe Milliarde Euro würde fast vollständig die Jahresgehälter aller qualifizierten Grundschullehrer unseres Landes decken.

#Das konkrete Ziel der „Duueri“-Kampagne ist es, in diesem Jahr 5 000 000 Arbeitsstunden zu leisten. Für uns bei T-Media ist es eine Ehre, an dieser gesellschaftlich wichtigen Kampagne mitwirken zu dürfen.

Es gibt noch viel zu tun. Also krempeln wir die Ärmel hoch und legen los!

Wenn Sie auf einfache und ethisch vertretbare Weise Zeitarbeitskräfte einstellen möchten, besuchen Sie die Website SuoraTyo.fi.

Wenn Sie hingegen flexibel arbeiten und eine Betriebsrente aufbauen möchten, sind Sie hier genau richtig: Oikotie Keikkatyöt.

 

T-Media ist eine Forschungs- und Kommunikationsagentur, die Sie bei der Entwicklung anseende Ihrer Marke unterstützt. Wir verstehen die in der Gesellschaft vorherrschenden Phänomene und entwickeln auf dieser Grundlage wirkungsvolle Kommunikationsmaßnahmen. Wir konzipieren kreative Kampagnen für neue und traditionelle Medienumfelder. Wenn Sie mehr erfahren möchten, kontaktieren Sie uns bitte:

 

Jirimiko Oranen
Geschäftsführer, T-Media Relations Oy
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