Der Ruf von Unternehmen der chemischen Industrie hat einen außerordentlich starken Einfluss auf das Verhalten und das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit

Reputation&Trust auf Unternehmen der chemischen Industrie ausgerichtete Reputation&Trust zeigt, dass der Ruf einen starken Einfluss auf das Verhalten der breiten Öffentlichkeit gegenüber diesen Unternehmen hat. Von Unternehmen der chemischen Industrie werden Offenheit sowie die Übernahme von Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft erwartet.

T-Media untersuchte im Herbst 2021 insgesamt 16 führende B2B- und B2C-Unternehmen der chemischen Industrie. Die zum zweiten Mal durchgeführte Studie zeigt, dass bei den untersuchten Unternehmen der chemischen Industrie eine Veränderung des Rufs um eine Einheit eine Veränderung der Unterstützung durch die Stakeholder – also des Verhaltens gegenüber dem Unternehmen – um 1,42 Einheiten bedeutet. Der entsprechende Wert liegt im Gesundheits- und Sozialwesen bei 1,25, in der Lebensmittelbranche bei 1,20 und im Tourismus- und Gastgewerbe bei 1,27.

Unter „Unterstützung durch Interessengruppen“ versteht man das durchschnittliche Vertrauen der Finnen in ein Unternehmen, die Bereitschaft, das Unternehmen in Krisenzeiten zu unterstützen, es weiterzuempfehlen, in es zu investieren, seine Produkte oder Dienstleistungen zu nutzen und für das Unternehmen zu arbeiten.

 

Die Stakeholder-Unterstützung im Diagramm entspricht dem Durchschnittswert des unternehmensbezogenen Verhaltens, und der Ruf ist der Durchschnittswert der gemessenen Reputationsdimensionen. Die grünen Punkte im Diagramm stehen für anseende gemessenen anseende den Grad der Stakeholder-Unterstützung eines einzelnen Unternehmens.

 

„Dieser Steigungskoeffizient ist außergewöhnlich groß und stellt daher eine bedeutende Entdeckung dar. In der Praxis bedeutet dies, dass im Chemiesektor der Ruf von Unternehmen einen enormen Einfluss auf das Vertrauen der Menschen in die Unternehmen dieser Branche hat, ebenso wie unter anderem auf ihre Bereitschaft, die Produkte dieser Unternehmen zu kaufen, sie weiterzuempfehlen oder sich dort zu bewerben. Es handelt sich also um wirklich geschäftskritische Faktoren. Interessant daran ist, dass der Einfluss trotz der Tatsache, dass nicht alle untersuchten Unternehmen direkten Kontakt zu den Bürgern haben, dennoch so groß ist. „Oft wird angenommen, dass die Bürger kein Bild von B2B-Akteuren haben oder dass diese Eindrücke keine Rolle spielen. Die Ergebnisse dieser Studie widerlegen diese Annahme jedoch“, sagt Elisa Runsas, Sales Lead bei T-Media und Expertin für datengestütztes Management.

„Verantwortungsbewusstsein entwickelt sich zu einem der einflussreichsten Faktoren. In dieser Studie versteht man unter Verantwortung die von einer Organisation empfundene Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft. Unter anderem können fabrikorientierte Akteure der Schwerchemie in der Wahrnehmung der Bürger mit Umweltrisiken in Verbindung gebracht werden, während die Pharmaindustrie wiederum in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit der Menschen steht. Auf diese Weise rücken Organisationen sehr nah an den Menschen heran, weshalb von Akteuren der Chemiebranche im Vergleich zu anderen Branchen ein besonders verantwortungsbewusstes Handeln erwartet wird.“

 

Unternehmen der Chemiebranche genießen im Durchschnitt einen guten Ruf

Der Ruf der in dieser Studie untersuchten Unternehmen der chemischen Industrie ist im Durchschnitt gut. Unter den untersuchten Organisationen befanden sich Unternehmen anseende gutem und mäßigem anseende : Keines erhielt eine schlechte Reputationsbewertung.

Die besten Bewertungen erhalten Unternehmen der chemischen Industrie in den Bereichen Wirtschaft sowie Produkte und Dienstleistungen. Im Durchschnitt sind die Menschen bereit, Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen der chemischen Industrie zu kaufen. Unternehmen der chemischen Industrie werden im Durchschnitt auch als gut geführt und innovationsfähig angesehen. Die schwächste Bewertung erhält der Bereich „Interaktion“.

„Die Offenheit und Transparenz der Geschäftstätigkeit sind zusammen mit der sozialen Verantwortung im Durchschnitt Faktoren, die das Verhalten der Menschen positiv beeinflussen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte und Dienstleistungen, das als Stärke der Unternehmen der chemischen Industrie angesehen wird, gewinnt ebenfalls an Bedeutung“, erklärt Rebecca Kilpeläinen, Forschungsleiterin bei T-Media.

 

So gehen wir vor

Ziel Reputation&Trust im Bereich Chemie war es, den Ruf der in Finnland tätigen Unternehmen der chemischen Industrie in der finnischen Bevölkerung zu ermitteln. Der Ruf der Unternehmen wurde anhand von acht Faktoren gemessen: Verwaltung, Finanzen, Führung, Innovationskraft, Interaktion, Produkte und Dienstleistungen, Arbeitsplatz und Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der Umfrage wurden insgesamt 16 führende B2B- und B2C-Unternehmen der Branche untersucht; die Datenerhebung erfolgte vom 24. September bis zum 24. Oktober 2021 mittels eines elektronischen Fragebogens. Insgesamt nahmen 2.390 Finnen an der Umfrage teil. 

Die Zielgruppe der Umfrage waren Finnen im Alter von 15 bis 65 Jahren aus dem gesamten Staatsgebiet (mit Ausnahme der Ålandinseln). Die Stichprobe wurde so gewichtet, dass sie hinsichtlich Geschlecht, Alter und Wohnort repräsentativ für die Bevölkerung ist.

 


Weitere Informationen:

Elisa Runsas, Vertriebsleiterin
+358 50 468 8849, elisa.runsas@reptrust-staging.fi-p.seravo.com

Rebecca Kilpeläinen, Forschungsleiterin
+358 50 467 9777, rebecca.kilpelainen@reptrust-staging.fi-p.seravo.com

 

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